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Investmentbanking: Die mafiöse Karriere unserer Deutschen (Vorzeige-) Bank…

UpdateBanken sind Firmen. Keine staatlichen Institutionen.

Banken arbeiten gewinnorientiert. Auf wessen Kosten sie Gewinne machen, ist ihnen ziemlich wurscht.

In den Banken gibt es Investmentabteilungen. Da sitzen Menschen, die im Hauptberuf genauso gut Zocker in Casinos sein könnten. Sie arbeiten offiziell für ihr Unternehmen, in Wirklichkeit aber für sich selbst. Für sich selbst und ihre millionenschweren Boni. Das kann schonmal lebensgefährlich werden, manche Investmentbanker sterben gar durch eigene Hand. Gefährlich ist es auf jeden Fall, ihnen Geld anzuvertrauen – denn man kann nie wissen, ob man dadurch nicht zur Deponie für Giftpapiere wird.

Gefährlich wird es – leider wegen des Rufschadens und glücklicherweise, weil Gesetze manchmal doch noch greifen – irgendwann sogar für die größte Bank der Welt, wenn sie ihren Zockern zuviel freie Hand gewährt und dann noch deren Anführer zum Vorstand macht. Anshu Jain spielt eine Hauptrolle in der Welle von Betrugsprozessen, denen sich die Deutsche Bank zurzeit ausgesetzt sieht. Der hochintelligente, gnadenlos disziplinierte indische Brite, in dessen Augen ein jederzeit sprungbereiter Tiger lodert, hat die Filiale der Deutschen Bank in der City of London zur Geldmaschine gemacht.

Die untenstehende ZDF-Dokumentation zeigt auf, wie wenig sich das Raumschiff Deutsche Bank um Gesetze schert, um welch unglaubliche Summen es dabei geht, und wie richtig es ist, dass Milliardenstrafen verhängt werden.

Siehe auch: Abgezockt, für dumm „verkauft“ – und immer wieder die Deutsche Bank

Wer ist Anshu Jain, Familie Jain, Jainismus und Anshu Jain in Wikipedia

Nach der aktuellen Hauptversammlung: Anshu Jain bekommt noch mehr Macht – Pressekompass

Update: Rain Man vor Gericht

Update: Fitschen und Jain gehen, John Cryan soll Bank alleine führen

Update: Anshu Jain verzichtet auf zehn Millionen Gehalt und will sechs Monate umsonst für die Bank arbeiten

Update: Deutsche Bank erwartet Milliardenverlust

Update: Tabuala rasa in der Führung – die neue Deutsche Bank

Update: Dreimal Freispruch im Kirsch-Prozess

Update: Deutsche Bank auf in den USA auf 14 Milliarden verklagt – Kurs stürzt ab

Update: Berlin urges US to treat Deutsche fairly in misselling case

Update: Arbeitet die Bundesregierung an einem Rettungsplan für die Deutsche Bank?

Update: Türkei schielt auf Deutsche Bank

Update: Anshu Jain geht zurück auf Los

Update: Milliardengrab mit Kurspotential unter Null

Update: Anhaltend schlechte Geschäfte – John Cryan vor der Ablösung

Update: Neuer Vorstand – das letzte Aufgebot

Update: „Dysfunktionalstes Unternehmen“  : IT-Chefin verlässt Deutsche Bank

Update: Job-Kahlschlag in den USA

Update: Bafin schickt Sonderbeauftragten in Deutsche Bank

Update: Verdacht auf Geldwäsche: Razzia bei der Deutschen Bank

Update: Das Trump-Problem der Deutschen Bank

Update: Donald Trump gegen die Deutsche Bank: Eine Bank im Kreuzfeuer

Gold in Q2 2014: Zentralbanken stocken weiter auf, Investoren warten ab

Nach einem ungewöhnlichen starken Jahr 2013 kehrt die globale Nachfrage nach Gold dieses Jahr zu ihrem Langzeittrend zurück. Die gesamte Nachfrage im zweiten Quartal 2014 lag bei 964 Tonnen und damit 16 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum 2013. Das weist der World Gold Council in seinem aktuellen Halbjahresbericht aus.

Gold Q2

Die weltweite Nachfrage der Schmuckindustrie macht mehr als die Hälfte der Goldkäufe aus. Erwartungsgemäß liege sie dieses Jahr 30 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum 2013 (510 Tonnen). Q2 2014 war jedoch elf Prozent höher als das zweite Quartal 2012 und setzte damit den Aufwärtstrend, der seit 209 registriert wird, fort.

Indien und China sind mit EInkäufen von 154 und 143 Tonnen auch 2014 die Haupt-Akteure im Schmuck-Markt, wobei das zweite Quartal tradionell ein ruhigeres ist. Der indische Markt war überdies beeinflusst von den EInkaufsbeschränkungen, die im Wahljahr auf Gold eingeführt wurden und einer Sättigung, die durch EInkäufe im Vorfeld der Importbeschränkungen durchgeführt wurden.

Goldnachfrage nach SpartenAuf den westlichen Märten verzeichnete der World Gold Council derweil Zeichen der Erholung im Schmuckbereich. In den USA stiegen die EInkäufe um 15 Prozent auf 26 Tonnen, in Großbritannien um 21 Prozent auf vier Tonnen.

Die Zentralbanken kauften im zweiten Quartal 2014 118 Tonnen Gold und damit 28 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Es war das 14. Quartal in Folge, in dem die Zentralbanken konsequent ihre Goldbestände aufstocken – der WGC führt dies auf Bestrebungen zurück, sich aus der Abhängigkeit vom Dollar durch bessere Diversifizierungen zu lösen. Auch die geopolitischen Spannungen im Irak und in der Ukraine seien für den weiter steigenden Goldankauf der Zentralnbanken mit verantwortlich.

Durchschnittspreis nach Quartalen

Die Gesamtnachfrage in Barren, Münzen und ETF stieg um vier Prozent auf 235 Tonnen. Die Investments in Barren und Münzen fiel in Q2 2014 jedoch um 56 Prozent auf 275 Tonnen. Verbreitete Unsicherheit über die Preisentwicklung in einem volatilen Markt habe die Aktivität der Investoren erheblich reduziert und eher hin zu ETF verlagert.

14-08-2014 14-43-14

In China eröffnet sich zurzeit ein enormer Wachstumsmarkt, den der WGC in einer separaten Studie untersucht hat. Augrund steigender Einkommen wird ein Wachstum der privaten Nachfrage bis 2017 um mindestens 20 Prozent von  zurzeit 1132 auf mindestens 1350 Tonnen im Jahr erwartet. Für die Studie wurden unter anderem 10 000 Chinesen befragt. China ist auch der weltgrößte Markt für Schmuck aus Silber und Platin.

Hier die aktuelle Statistik der nationalen Goldvorräte:

Top Gold Holdings June 2014

Weitere Berichte zum Thema Gold finden Sie im Blogarchiv Gold.

Update: Goldpreis narrt Experten wie Spekulanten

Update: Russland und Kasachstan bauen Goldreserven weiter aus

Update: 8 Kilo-Nugget gefunden – chinesische Regierung will Schatz einkassieren

Verzockt und verklagt – eine außergewöhnliche ARD-Dokumentation zur Deutschen Bank

Beim Geld hört die Freundschaft auf – ein Sprichwort, das keine Frage offen lässt. Nach dieser ARD-Dokumentation über die Machenschaften der Deutschen Bank darf hinzufügen, wer es bisher noch nicht wahr haben wollte: Banken sind niemals Freunde. Ihr einziges Ziel ist es, ihr eigenes Geld zu vermehren. Sogar Dirk Müller, bekannt als Mr. Dax, lobt diese Dokumentation als ungewöhnlich offen.

Mehr Informationen über den scheidenden Ackermann, sowie den weiteren Vorstand der Bank: http://goo.gl/XGoKT

Update: Die Klagen gegen die Banken laufen noch – aber dank der Fed und ihrer Geldpolitik machen die amerikanischen Großbanken wieder enorme Profite mit hoch riskanten Papieren: Tanz auf dem Vulkan

Update: 3. Quartalsbericht 2012 – 30 von 90 Milliarden Risikopapieren schon „entsorgt“

Update: Vor der Razzia gezielt Unterlagen entsorgt und dabei abgehört worden…

Update: Auch LBBW verklagt Deutsche Bank in New York

 

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