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Nur wenn wir Menschen verschwinden, hat der Planet noch eine Chance

Heute vor 100 Jahren begann mit dem Attentat auf den  österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau in Sarajewo der Erste Weltkrieg. Er stellte eine neue Dimension von Krieg dar – mit schwerem Gerät, Giftgas, Flammenwerfern und neuen Waffen, die besonders hohe Verluste forderten. Erst 1945 endeten die kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa – nachdem im Zweiten Weltkrieg noch mehr Menschen den Tod gefunden, noch mehr Zerstörung stattgefunden hatte.

Zuende sind die Kriege nur im Herzen Europas. Auf perfideste Weise töten wir uns inzwischen weltweit gegenseitig – und müssen uns dazu nicht einmal mehr berühren.

Nun könnte man pragmatisch sagen: Solange Menschen sich nur gegenseitig töten, könnte es Mutter Erde noch weitgehend egal sein. Irgendwann wird sich unsere Rasse ausgelöscht haben, und die Natur neu aufatmen. Aber so ist es nicht. Der Mensch tötet sich nicht nur gegenseitig, er macht alles kaputt, woran er Hand anlegt. Er benutzt und zerstört das Wasser, das dem Planeten das Leben sichert, seine Pflanzenwelt, seine Tiere.

Steve Cutts ist ein Zeichner und Animationsfilmer aus London, der sich nicht scheut, auch einmal heikle Themen anzupacken. In seinem Kurzfilm „MAN“ zeigt er die Zerstörungskraft des Menschen auf spielerische und doch unmissverständliche Art und Weise.

Kein Happy End gibt es für MAN. Kann es auch nicht geben – wie Steve Cutts uns zeigt. Lange kann es nicht mehr dauern, wenn sich nichts ändert. Und nach Änderung sieht es derzeit wahrhaftig nicht aus.

Dieses Wochenende beginnt im muslimischen Glauben der Ramadan. Er wird die Menschen so wenig zur Besinnung bringen wie die christliche Fastenzeit.

Seien wir ehrlich: Nur wenn wir Menschen endlich von diesem Planeten verschwinden, hat alles Leben hier noch eine Chance.

 

Siehe auch:

Der Tag, als das Feuer kam

So dachte der letzte deutsche Kaiser

und: Der Mensch Franz-Ferdinand

 

Update : A 100 Year-Legacy of World War I

Update: WW1: Was it really the first world war?

Update: The lasting impact of WW1

Update: Apocalypse – La 1ère guerre mondiale

Update: Interaktive Grafik Kriegsbündnisse, Beteiligte, Gebietsverluste 

Update: Denkmal für Gavrilo Princip in Sarajewo

Update: Was wäre, wenn die Menscheit nicht mehr existerte?

 

 

 

 

Territorien in 5000 Jahren Geschichte: 50 centuries in 10 minutes…

Die jeweiligen Ureinwohner sind nicht dokumentiert. Statt dessen findet man in untenstehendem Video eine beeindruckende Geschichte er „Eroberung“ der Erde: 5000 Jahre im Zeitraffer auf einer animierten Karte, gefunden bei kardboardking in Youtube, erschließen ganz intuitiv eine Menge heutiger Befindlichkeiten in den Seelen früherer „Weltmacht-Nationen“.

So wandern unsere Daten über die Kontinente – eine interaktive Grafik

Eine interessante interaktive Grafik, die man auch als App laden kann, hat opendatacity erstellt: Klicken Sie auf das Bild, um auf die Grafik zu kommen. Klicken Sie dann ein Unternehmen in der Kopfleiste an und verfolgen Sie den Weg der Anfragen.

„Die Kabel-Routen auf der Karte stammen von www.cablemap.info. Wie die Pakete durch das Netz reisen, haben wir mit dem Programm Traceroute ermittelt“, schreibt das Unternehmen. „Es nutzt eines der grundlegenden Internet Protokolle (IP). Es fragt ab, welche IP-Router (Schaltstellen) die Anfrage, die in einem oder mehreren „Paketen“ erfolgt, weitergeleitet wird. Doch nicht jeder Router antwortet auf „Traceroute“ und welches Unterseekabel exakt genutzt wird, ist uns auch nicht bekannt. Auch können sich je nach Tageszeit oder Wochentag die Routen der Pakete drastisch ändern.

So sind die in der Anwendung gezeigten Verbindungen typische Beispiele (in Zeitlupe), die wir aus vielen verschiedenen tatsächlichen Anfragen an die jeweiligen Dienste ausgewählt haben. Hinweis: Die Standorte, die anhand der IP-Adresse der Router ermittelt werden, stimmen nicht unbedingt mit dem tatsächlichem pyhsischen Standort überein, sondern ggf. nur mit dem Firmensitz dessen Betreibers“.

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Interaktive Grafik: Welche Haushaltsgeräte kosten wieviel Strom im Jahr?

Interessante interaktive Grafik bei der FAZ: Es wird aufgelistet, wie teuer einzelne Haushaltsgeräte pro Jahr werden können. Klicken Sie auf den Link oder auf das Foto, um zur Grafik zu gelangen.

Interaktive Grafik

Details zum Bundestag: ZDF-Parlameter

Wie haben die Fraktionen im Bundestag abgestimmt – zum Beispiel in Sachen Leistungsschutzrecht? Oder in der Frage der Privatisierung der Wasserversorgung? Das ZDF-Parlameter bietet in diesen Fragen einen äußerst praktischen, interaktiven Helfer.

Interessant wäre ein gleiches Hilfsmittel für den Bundesrat, nachdem dir Regierungskoalition dort die Mehrheit verloren hat. Bei Themen wie dem heute beschlossenen Leistungsschutzrecht wird das Einzelverhalten immer  spannender.

Das vorhandene Parlameter bietet jedenfalls noch zahlreiche nützliche Zusatzinformationen: Details über jeden einzelnen Abgeordneten, alphabetisch sortiert – Informationen darüber, welche Abgeordnete keines, wenig oder hohes Nebeneinkommen haben – und einiges mehr an Statistik. Ein Link, den es sich lohnt als Lesezeichen zu setzen.

EU-Finanzen interaktiv: Wer zahlt wie viel? Wer bekommt wie viel?

Die EU-Staatschefs haben sich öffentlichkeitswirksam geeinigt, doch das EU-Parlament ist keineswegs gewillt, den neuen Siebenjahres-Plan für das EU-Budget so hinzunehmen. Bis zum Jahresende 2013 muss ein Kompromiss erzielt sein, so lange gilt das bisher Beschlossene.

Wer zahlt wie viel, wer bekommt wie viel und wie sieht das im Detail aus? Die untenstehende interaktive Grafik gibt dazu eine große Menge an Informationen. Klicken Sie auf das Bild, um in den interaktiven Bereich zu kommen.

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Wohin die deutschen Rüstungsmanager mit Politikern reisen

Eine interessante interaktive Grafik zeigt die Süddeutsche im Rahmen ihrer jüngsten Berichterstattung über Stellenstreichungen bei der EADS-Tochter Cassidian. Klicken Sie auf das Bild.

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