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Je suis Charlie: Für (Meinungs-)Freiheit und ein friedliches Miteinander!

Man mag die Satire schätzen oder nicht: Sie ist ein notwendiger Bestandteil der Gesellschaft, und das besonders stark im debattierfreudigen Frankreich. Sie überzeichnet, oft bitterböse, und macht damit auf Fehlentwicklungen aufmerksam. Und sie ist Bestandteil des Wichtigsten, was Menschen haben können: der Freiheit.

Der Charlie Hebdo ist ein Magazin, das Satire nicht einseitig verbreitet. Nicht nur der Islam – genauso das Christentum – die nationale und internationale Politik; alles nimmt er mit spitzer Feder auf’s Korn. Dies völlig werbefrei, denn Inserenten üben regelmäßig erheblichen Druck auf die Medien aus, damit ihre Botschaft im „richtigen“ Umfeld erscheint. Nicht käuflich zu sein bezahlen Medienschaffende weltweit sehr schnell mit persönlichen Konsequenzen: Sie sind ständig in Gefahr, ihre Arbeit zu verlieren und in vielen Ländern auch ihr Leben. In dem Teil der Welt, der sich „freier Westen“ nennt, ist letzteres eher selten der Fall. Das heißt aber nicht unbedingt, dass wir deshalb von Medien informiert werden, die von völliger Meinungsfreiheit profitieren:

Da ist die Angst der Herausgeber vor finanziellem Ruin durch Ausbleiben der Werbeeinnahmen. Da ist die Eitelkeit der Chefredakteure und Ressortchefs, die sich gern vorzüglicher Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern rühmen. Und da ist die Angst der einfachen Journalisten, Gehalt und Altersversorgung zu verlieren: Angesichts einer hohen Zahl bestens ausgebildeter Medienmacher und ständig abnehmender „sicherer“ Arbeitsplätze ist sich jeder Journalist darüber im Klaren, dass er nicht einmal mehr über den berühmten Kaninchenzüchterverein schreiben wird, wenn er nicht spurt – und zwar nicht nur im „eigenen“, sondern auch in allen anderen Medien.

So werden unsere „seriösen“ Medien instrumentalisiert – oft ganz subtil, wenn nötig aber auch knallhart. Wir können es zurzeit bestens am Ost-West-Medienkrieg beobachten. Wer genau hinschaut, sieht es aber auch bis hinunter zur Ortsebene: Bei missliebiger Berichterstattung lernt jeder Journalist Wirtschaft und Politik von ganz neuen Seiten kennen und kann in den seltensten Fällen auf Rückendeckung aus dem eigenen Hause hoffen. Vor diesem Hintergrund bekommt der Satz des  Charlie-Chefredakteurs und Zeichners Stéphane Charbonnier eine noch tiefere Bedeutung, als er ohnehin schon hat: „Ich sterbe lieber aufrecht, als auf Knien zu leben“.

Nur mit Idealismus und Konsequenz kann es ein solches Blatt schaffen, rein über den Verkauf auf dem Markt erfolgreich zu sein. Leser auf der ganzen Welt wissen Wahrheit zu schätzen. Satire ist eine Möglichkeit, diese mit einem gewissen Maß an Narrenfreiheit auch auszusprechen.

Wenn wir diesen Gedanken konsequent weiter verfolgen, liegt ein Verdacht sehr nahe: Die Menschen in Europa wollen mehrheitlich keinen Krieg. Sie wollen in Frieden leben, ihren Wohlstand sichern und sind bereit, Andersdenkende zu tolerieren. Die Mehrheit der politisch und religiös anders Denkenden sehen das genauso: Sie verbreiten ihre Meinung, aber sie tun es friedlich.  Das gilt auch für die Mehrheit der Muslime: Sie wissen, dass sie im Grundsatz den selben Gott haben, den auch die Christen anbeten – und dass auch der Koran verlangt, den Nächsten zu lieben.

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Religion ist eine der stärksten Kräfte, die Menschen steuern können. Was liegt also näher, als sie zu nutzen, wenn man Menschen in gewünschte Richtungen bewegen will? Wir kennen das nicht nur im Islam. Wir kennen es ebenso im Christentum. Wir sehen rund um den Globus, wie Menschen aus wirtschafts- oder einfach machtpolitischen Gründen manipuliert werden. Edward Snowdens Dokumente, deren Inhalt man getrost auch auf andere Nationen übertragen kann, haben das nicht erst zutage gefördert, sondern nur erstmals in diesem Ausmaß belegt wie sehr politisch Führende die Menschen überwachen und manipulieren.

Wenn man nun die Trägheit Europas in Bezug auf bewaffnete Konflikte, seine Zentriertheit auf die Sicherheit des Euro und den abnehmenden Wohlstand der Einzelnen betrachtet, dazu die eher gemäßigte Wortwahl der Medien und die zaudernden Regierenden, liegt es nahe zu vermuten, dass der Anschlag in Paris ein ganz konkretes Ziel hatte: Es sollen Fronten geschärft und Feindbilder intensiviert werden. Wie macht man das am besten? Man greift die Medien selbst an, denn dann werden alle ganz laut schreien. Genau so ist es am Tag des Attentats auch gekommen: Die Medien blasen zur Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit, drehen den Spieß Richtung Politik: Alle sollen jetzt ihre Werte bekennen, von der Kanzlerin bis zur Putzfrau.

Der Anschlag in Paris war eine Splitterbombe, deren Wirkung auf das Miteinander verschiedener Kulturen in der Heimat von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sowie all seiner Verbündeten noch gar nicht absehbar ist.

Lassen wir uns nicht zersplittern – dann wären die Menschen in Paris umsonst gestorben.

Nie, niemals dürfen wir uns auf das Niveau von Extremisten herab ziehen lassen.

Update: Presseschau: „Ein Angriff auf die Freiheit überall“

Update: „Der Gegner ist der Terrosismus, nicht der Islam“

Update: „Wir müssen jetzt erst recht Witze machen“

Update: Ein Volk steht einfach auf

Update: Der neue Weltkrieg greift nach der Freiheit in Europa

Update: Marine Le Pen will die Todesstrafe wieder einführen

Update: Nato: Anschlag auf Werte der Nato-Partner

Update: „Charlie Hebdo“-Chef Charbonnier: „Lieber stehend sterben, als kniend weiterleben“

Update: Beleidigung von Religionen ist in Deutschland ein Straftatbestand

Update: Zoff um Vorratsdatenspeicherung

Update: Welche deutschen Sicherheitsgesetze sich ändern sollen

Update: Obama ist nicht Charlie

Update: Fetter Stoff für Verschwörungstheoretiker

Update: Pegida-Debatte: Wissenschaftler warnen vor Riss in der Gesellschaft

Update: TU Dresden ermittelt den typischen Pegida-Demonstranten

Update: So gut verkauft sich Satire in Europa

Update: Blick in die neue Ausgabe des Charlie Hebdo

Update: These countries are for freedom of speech in France but not at home

Update: The N.S.A. claims it needs access to all our phone records. But is that the best way to catch a terrorist?

Update: Milliardäre machen Zeitung – die Magie der Macht

Update: Das Testament von Charb ist eine Abrechnung

Update: Luz est libre

Update: Luz will Mohammed nicht mehr zeichnen

Update: Je reste Charlie

Update: Zeichnerin Coco ein Jahr nach dem Attentat

Update: Zwei Jahre danach ist die Zeitschrift vom Geld „vergiftet“

Über die Kommunikation und die Grenzen von Worten

Ich lebe in der „Gnade der späten Geburt“. Als Nachkriegskind und auf dem Land geboren war ich nie wirklich der Gefahr ausgesetzt zu hungern, das Dach über dem Kopf zu verlieren oder vom Feind erschossen zu werden. Auch die Gefahr, einem wie auch immer getakteten „Führer“ zu erliegen, bestand – zumindest politisch gesehen – für mich nie.

Na sicher hatte ich es in der Jugend auch schwer. Meine Eltern hatten wenig Geld, die meiner wenigen Freundinnen viel mehr – und so war ich oft allein, weil ich nicht mithalten konnte.  Entscheidendes hat mir dennoch nicht gefehlt, im Gegenteil: Mit 12 Jahren – ich konnte nur ein paar Brocken französisch und die nur im Präsens – verbrachte ich das erste Mal zwei Wochen in einer französischen Familie – ein Jahr später kam der Austausch mit einer britischen dazu. Diese Zeit hat mich entscheidend geprägt: Ich fühlte mich seither als Europäer und bin der Ansicht, dass alle Probleme gelöst werden können, solange Menschen nur ausdauernd genug miteinander sprechen.

Das Scheitern einer zehnjährigen Lebensgemeinschaft mit einem französischen Großstädter belehrte mich keines Besseren. Ich schob es auf rein menschliche Eigenheiten – obwohl ich in diesen zehn Jahren gelernt hatte, mich auch wieder als Deutsche zu fühlen. Ich hatte mich immer wieder für Nazideutschland rechtfertigen müssen, obwohl ich es doch selbst gar nicht erlebt hatte.

Das Scheitern von Mann-Frau-Kooperationen im Beruf konnte meinen Optimismus auch nur zeitweise begrenzen. Ich hatte zwar gelernt, dass Männer viel konsequenter in Seilschaften leben als Frauen, dass sie ihre Wertigkeiten innerhalb eines Unternehmens immer prioritär der Karriere zuordnen und dass zu viel  weibliches (Mit-)Gefühl als gefährliche Emotionalität eingeordnet werden kann. Aber ich schob es auf eine Entwicklung, die eben noch voranschreiten müsste, in jedem Fall aber kommen würde.

 

 

 

 

 

 

Das Scheitern meiner Kommunikation vor allem mit ausgeprägt machtbewussten Männern im Privatleben brachte mich durchaus  sehr zum Nachdenken. Wie kann es sein, dass Männer, die eine stattliche Anzahl von Untergebenen, ein gut gefülltes Bankkonto und jedes denkbare Statussymbol vorzeigen können, Gespräche abbrechen, wenn sie einfache Versprechen einhalten sollen, die sie selbst und freiwillig gegeben haben? Zugegeben – ich brauchte einige Jahre, um zu verstehen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Fülle von Macht und der Tiefe von Angst gibt.

Ähnlich optmistisch-naiv war meine politische Sicht des Lebens. Als Kind in der von den USA kontrollierten Zone Deutschlands geboren, hatte ich die Soldaten als freundliche Panzerfahrer kennengelernt; gut versorgt mit Kaugummi und Marmelade in Tuben. Wegen der Nachkriegs-Luftbrücke nach Berlin glaubte ich noch Jahrzehnte später, die Amerikaner seien die Guten, die Russen die Schlechten, die  Israelis das einzige Volk Gottes und so fort.

Auch als ich mit 27 Jahren das erste Mal in die Staaten reiste, bekam dieses Bild höchstens kleinere Risse. Ich sah zwar, dass es in den Städten Viertel getrennt nach Hautfarbe und Sprache gibt, ich hörte, dass Juden nur untereinander heiraten und dass schwarze Amerikaner häufiger kriminell werden als weiße. Aber ich traf auch eine Amerikanerin, die mich sofort mit in ihre Familie nahm. Die selbe Familie beherbergte Jahre später auch meine Eltern – und ich fand mich wieder einmal bestätigt, dass Menschen nur miteinander sprechen müssen, um alle Missverständnisse auszuräumen.

Später reiste ich auf die Malediven – von wo aus man nicht nach Indien einreisen darf – aber ich dachte nicht darüber nach. In Marokko sah ich Männer ihre Frauen auf der Straße schlagen und wurde bespuckt, weil ich auf Steinstufen vor einer Holztür ausruhte. Hinter der Holztür war der Eingang zu einer Moschee – was ich nicht gewusst hatte. Ich staunte – konnte aber nicht kommunizieren, weil ich nicht arabisch spreche. Ich habe versucht, arabisch zu lernen – aber ohne Menschen, mit denen ich es hätte sprechen können, scheiterte das Unternehmen in Deutschland kläglich.

In China lernte ich, dass Tibet nicht besetzt, sondern „befreit“ wurde, und dass jede Diskussion darüber zwecklos sein kann. Aber auch hier wurde mein Optimismus genährt: Als die Reisegruppe, die ich führte,  gegen das Ansinnen meuterte, ständig irgendwelche Firmen zu besichtigen, die gar nicht im Programm standen, um dort doch bitte möglichst viel einzukaufen, hatten wir mit unseren jungen chinesischen Reiseführern ein sehr offenes Gespräch bei einer Tasse Tee. Wir lernten, dass unsere Reiseführer uns in diese Firmen führen mussten, um ihren Job zu behalten – und unsere ganze Gruppe akzeptierte das schließlich.

Etliche Jahre und zwei Berufsleben später  trat ich diversen sozialen und Business-Netzwerken bei. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich mit ungefilterten Nachrichten aus anderen Ländern konfrontiert: Sah verstümmelte Tote aus Grenzkonflikten zwischen Israel und Palästina, sah blutige Demonstrationen in arabischen Ländern, hörte die ungefilterte Sicht von Menschen Lateinamerikas über die USA. Ich lernte, was der Finanzmarkt wirklich ist – woran vor allem er nicht Schuld trägt. Ich setzte mich mit Bilderbergern, Rothschilds, goldgedeckten und nicht goldgedeckten Währungen, den Gründen von Kriegen und vielem mehr plötzlich aus den verschiedensten andersartigen Perspektiven auseinander.

Wieder war – und bin – ich optimistisch. Wir müssen reden, damit wir uns besser verstehen – das werde ich denken bis zu meinem letzten Atemzug.  Das Netz gibt mir die Möglichkeit dazu. Ich rede mit Menschen aus dem nahen und fernen Osten, aus Lateinamerika, aus den USA und natürlich aus Europa.  Das ist nicht einfach, denn das Netz wird kontrolliert. Es gibt Seiten, die ich in facebook vergeblich suche – es sei denn, man leitet mich direkt per Link dorthin. Es gibt Menschen in gooogle+, denen ich keine Nachrichten schicken kann – diskutieren geht nur öffentlich. Youtube unterliegt vielen Sperren – nicht nur durch die deutsche Gema: Auch wenn ich meinen Gesprächspartnern Links schicke, können diese oft nichts sehen. Noch kann ich ihnen legale Links zum Umgehen der Sperren schicken – noch.

Aber – und das ist die härteste Lehre, die ich zurzeit mache: Die größten Sperren, die Kommunikation haben kann, wohnen im Kopf der Menschen und wurden dort von außen eingepflanzt.

Es gibt Sperren, die durch die Religion errichtet werden – leider glaubt immer noch jede – die meines Landes eingeschlossen, den einzig richtigen Weg zu kennen. Dann gibt es die Sperren, die durch politische und wirtschaftliche Unterschiede entstanden sind: Wer von uns in Europa weiß schon, wie es wirklich ist, existentiell arm zu sein? Klar wissen wir das mit dem Verstand. Aber weiß es auch unser Bauch – können wir es fühlen?

Wer von uns in Europa weiß wie es ist, von einem anderen Land bedroht zu werden? Wer – außer den wenigen, die den zweiten Weltkrieg noch erlebt haben – weiß, wie es ist, wenn Granaten einschlagen und es echte Tote gibt? Tote, die man sehen kann und riechen muss?  Wer von uns weiß wie es ist, wegen seines Glaubens in Gefahr zu sein? In echter Gefahr für Leib und Leben?

Unsere „westliche“ Welt ist eine kleiner werdende Insel der Seligen. Wir wissen, wer gut ist und wer böse – wir wissen, wo die Schurken leben und wen wir beschützen sollen. Wir führen erbitterte Diskussionen über die Frage, ob Coca Cola giftig ist, ob genveränderter Mais angebaut werden darf,  welcher Zuckerersatzstoff weniger dick macht und welche Umweltbilanz unser PC aufweist.

Wir lassen uns mit selektierten Nachrichten füttern und halten uns für frei. Damit das so bleibt, gibt es immer mehr Bestrebungen, auch das Internet zu filtern, Kontakte zu selektieren und Gespräche von Mensch zu Mensch zu verhindern. Dort prallen sie nämlich aufeinander, die ungefilterten persönlichen Wahrheiten. Da sehe ich, wie weit man uns schon voneinander entfernt hat, ohne dass wir es bemerkt haben. Und ich fürchte, auch das jetzige Niveau wird uns nicht mehr lange erhalten bleiben: Sonst könnten die Völker ja glatt verhindern, dass es Kriege wie den anstehenden im Iran gibt – dass China weiter Nepal besetzt, dass große Nationen weiter festlegen, wer gut und wer böse ist, dass die Bodenschätze dieser Welt genau wie die Macht weiter zwischen wenigen verteilt werden.

Vor allem anderen aber wird so verhindert, dass Menschen über alle Weltkirchen hinweg erkennen: Wir sind alle Teil des selben großen Geistes und teilen uns den selben wundervollen Planeten.

Es ist Zeit, dass wir uns den wirklich wichtigen Zielen widmen.

Jetzt, bevor es zu spät ist.

Ein Mann Gottes ist ein Mann der Wahrheit, des Friedens, der Hoffnung….

Man of God

Neil Diamond ist im jüdischen Glauben aufgewachsen. Bis heute sieht er sich als „Mann Gottes„, durch dessen Mund Gottes Stimme singt. In seinem Lied erklärt er, was das bedeutet: Ein Mann Gottes steht für Glauben, Hoffnung, Liebe und Wahrheit. Am heutigen Gründonnerstag, dem Tag, an dem Judas Jesus durch seinen Kuss verriet, dem Tag, an dem ganz Deutschland das Gedicht von Günther Grass diskutiert – aber auch die Wortes des deutschen Papstes, der keinen Grund erkennen kann, die Haltung der Kirche etwa zu den Frauen zu ändern – an so einem Tag ist dieses Lied für mich ein besonderes Zeichen der Hoffnung.

Der Text des Liedes auf deutsch:
 
Ich bin ein Mann Gottes.
Obwohl ich nie gelernt habe zu beten.
wandelte ich auf den Pfaden des Herzens
Und fand IHN hier am Rand des Weges.
 
Und ich bin, ja ich bin ein Mann des Glaubens.
Glauben ist etwas, das man nicht sehen kann
Aber wenn wir das Leben durchstehen wollen,
Muss es im Glauben sein.
 
Ich danke dir Herr, dass du mir Lieder gegeben hast.
Dass du mich stark gemacht
und meine Hand gehalten hast
Kann sein, ich komme  in den Himmel, wenn ich das Ende erreiche
Aber bis dahin
Werde ich alles tun, was ich kann.
 
Und ich kann, ja ich kann ein Mann des Friedens sein,
kann Frieden pflanzen wie ein winziges Saatkorn
Es wächst, während du ihm Nahrung  gibst
Und es gibt dir etwas zurück, wenn du in Not bist.
 
Nein ich bin – doch ich bin ein Mann des Liedes.
Werde es in nah und fern singen,
werde einen frohen Sound dazu machen,
einen, den jeder gern hört.
 
Für IHN zu singen heißt, den Himmel zu berühren
Ich muss nicht wissen, warum,
Es genügt zu wissen , dass das so ist.
Jedes Mal, wenn ich es singe will ich jauchzen,
Denn immer wenn ich meine Stimme höre
Bin ich sicher, dass es seine ist.
 
Und ich bin, ja ich bin ein Mann der Hoffnung
Ich habe noch nicht aufgehört zu glauben
Und während wir diese Straße entlang ziehen
Ist es die Hoffnung, die wir nicht vergessen dürfen.
 
Und ich bin, ja ich bin ein Mann Gottes.
Wisset, dass ich ein Mann des Glaubens bin.
Ich bin ein Mann, ja ich bin ein Mann des Friedens
und ich bin, ja ich bin ein Mann der Lieder.
Ich bin ein Mann Gottes, ein Mann Gottes.