Mit Amazon zum Titel „Reichster Mann der Welt“: Jeff Bezos führt Forbes-Liste an Antwort

Jeff Bezos, der Amazon-Chef, führt dieses Jahr die 32. Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt an. Mit dem größten Gewinn, der jemals innerhalb eines Jahres erzielt wurde, wuchs sein Vermögen auf unbeschreibliche 112 000 000 000 Dollar. Er löste Bill Gates, den Gründer von Microsoft ab, der in 18 von 24 Jahren der reichste Mann der Welt war. Die Liste mit 2200 Milliardären enthält interessante Namen. Mehr…

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Reichtum 2014 weltweit: Drei Listen über Vermögen, Schicksale und Menschen 1

Das Magazin Forbes hat wieder die reichsten Menschen der Welt gekürt. Ganz oben gibt es dabei eine  Veränderung: Bill Gates hat „seinen“ Platz wieder vor Carlos Slim Helú eingenommen. Die Summen unter den Namen sind Milliarden Dollar Jahresumsatz (Milliarden auf englisch: Billionen).

Die Washington Post nimmt die Forbes-Liste zum Anlass, ausführlich über die Recherchen von Branco Milanović zu informieren, der sich nicht nur nach der reinen Summe der Vermögen orientiert, sondern die Wirtschaftslage des jeweiligen Heimatlandes einbezieht. Carlos Slim beispielsweise kommt aus Mexico, dem „armen“ Nachbarn der USA, Ortega aus Spanien. Bezöge man dieses Kriterium ein, nutzte ansonsten aber die von Forbes, wäre Carlos Slim weiterhin der reichste Mann der Welt, gefolgt von Amancio Ortega und dann erst Bill Gates.

Die reichsten Menschen der Welt

Wie schnell man als Öl-Milliardär mitten in einer Krise steckt, zeigt das US-Magazin am Beispiel einer Reportage über den ukrainischen Oligarchen Victor Pinchuk (53) auf. Mit einem Vermögen von 3,2 Milliarden Dollar ist er nicht der reichste Mann der Ukraine – aber die Story über ihn, sein Leben und seine Denkweise  zeigt eindrücklich auf, in welche Schwierigkeiten der Umsturz die Wirtschaft des Landes bringt.

Die Listen des Magazins lassen sich nach den verschiedensten Kriterien durchforsten: Hier ist beispielsweise die Liste der zehn reichsten Frauen der Welt. Die Deutsche Susanne Klatten behauptet sich auf der internationalen Liste immerhin auf Platz 49.

Die reichsten Frauen weltweit

Innerhalb Deutschlands führen wieder die Inhaberfamilien von Aldi und Lidl, hier erreicht Susanne Klatten Platz fünf.

Die reichsten Menschen Deutschlands

Die reichsten deutschen Unternehmerinnen zeigt die folgende Bildleiste.

die reichsten Frauen Deutschlands

Frauen sind überhaupt ein interessantes Thema in der diesjährigen Zusammenstellung. Das Magazin widmet Sheryl  Sandberg (44, Mutter von zwei Kindern), der Vertriebschefin von Facebook, einen eigenen Artikel. Sie wurde zur Milliardärin, nachdem die Aktien des Unternehmens um 130 Prozent gestiegen waren. 12 Millionen Aktien besitzt die einstige Google Managerin.

Weibliche Milliardäre auf dem Vormarsch„, titelt Forbes und stellt dazu weltweite Beispiele vor. Dazu gehört beispielsweise die 46jährige Britin Denise Coates (Titelbild), die mit ihrem selbst gegründeten Wett-Unternehmen mittlerweile 1,6 Milliarden Dollar „schwer“ geworden ist.

Ganz großes Geld wird gerade auch in Krisen an der Börse gemacht – von Hedgefonds-Managern. Noch immer an der Spitze ist hier George Soros mit einem Vermögen von 23 Milliarden, gefolgt von Ray Dalio (14,4) und John Paulson (13,5 Milliarden).

Forbes ist jedoch nicht das einzige Unternehmen, das eine weltweite Reichen-Liste erstellt. Bereits vor einigen Tagen kam die neue Hurun-Liste heraus, die ebenfalls ausführlich aufschlüsselt, jedoch teilweise durchaus anders urteilt. Sie wird erstellt von dem in Shanghai lebenden Brite Rupert Hoogewerf.  Die WELT hat die Liste gründlich analysiert – im Bild unten die Statistik der 30 Reichsten, wie sie der stärkste Konkurrent von Forbes wahrnimmt. Letzterer widmet den zehn reichsten Chinesen einen eigenen Artikel: „2014 Forbes Billionaires List: Growing China’s 10 Richest„. 152 Milliardäre aus dem Reich der Mitte (Festland); 30 mehr als im letzten Jahr finden insgesamt bei Forbes Eingang.

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Eine tagesaktuelle Reichenliste führt das US-Unternehmen Bloomberg (Bild ganz unten). Hier kann man bereits auf den ersten Blick auch die Vermögensveränderungen ablesen.

Siehe auch: Man muss die eigenen Schwächen kennen, um Erfolg zu haben, und

„Wenn ich sterbe, werde ich nichts mitnehmen

Update: Krim-Krise: Schwarzer Montag für Oligarchen

Update: „Meine Kinder werden meinen Reichtum nicht erben“

Update: 15 billionaires who were once dirt poor

Update: „Billionaires Index“: Alibaba-Gründer ist der Superstar unter den Superreichen

Update: George Soros und Ray Dalio führen Hedefonds-Bestenliste an

Update: So ernährt sich Warren Buffet

Update: Mit 31 Jahren jüngste Milliardärin der Welt

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Update: The world’s eldest billionaires

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Update: Ist Putin der reichste Mann der Welt?

Update: 2018 ist Jeff Besos der reichste Mann, den es je gab

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Forbes: Die Fed verzerrt die Märkte und unterminiert den Dollar Antwort

Am 6. Mai 2013 diskutierte der Forbes Media Chairman Steve Forbes die Geldpolitik der Federal Reserve Bank mit Trish Regan in Bloomberg Television’s „Street Smart.“

Sein Fazit: Ben Bernanke hat den Dollar destabilisiert. Er wird sich eines Tages nicht in der Ruhmeshalle, sondern im Gegenteil finden. (Source: Bloomberg)

 

Update: Soros vs. Sinn: Die deutsche Frage

Facebook zählt eine Milliarde Mitglieder Antwort

Facebook-Logo: Eine Milliarde Nutzer am 14. September 2012 nach eigenen Angaben

Jeder siebte Mensch ist rein rechnerisch dabei: Facebook meldet eine Milliarde Nutzerkonten. Damit ist das 2004 gestartete soziale Netzwerk das erfolgreichste der Welt – und China ist noch nicht einmal dabei.

Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook hat jetzt nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde aktive Nutzer. Gründer Mark Zuckerberg verkündete die Rekordmarke am Donnerstag mit einem Facebook-Eintrag. „Einer Milliarde Menschen zu helfen, ist unglaublich, es erfüllt einen mit Demut und es ist das, worauf ich mit Abstand am meisten stolz in meinem Leben bin“, schrieb der 28-Jährige.

Rein rechnerisch ist damit etwa jeder siebte Erdbewohner bei Facebook. Das Unternehmen schreibt vor, dass Mitglieder sich mit ihrem Klarnamen registrieren müssen – pro Person soll nur ein Nutzerkonto eröffnet werden. Inwiefern dies zutrifft, bleibt allerdings fraglich.

Die Milliarden-Marke wurde laut dem 2004 gestarteten Netzwerk bereits am 14. September überschritten, mit der Jubelmeldung wurde bis jetzt gewartet. Außerdem nannte das Unternehmen weitere Zahlen:

  • 22 Jahre ist das ungefähre Durchschnittsalter der Nutzer,
  • 1,13 Billionen „Gefällt mir“-Angaben gibt es auf der Plattform,
  • 140,3 Milliarden Freundschaftsverbindungen,
  • 219 Milliarden geteilte Fotos,
  • 17 Milliarden Check-ins,
  • 600 Millionen Menschen nutzen Facebook mindestens einmal im Monat auf einem Handy oder Tablet.

Für Zuckerberg zementiert die Rekordmarke auch die geschäftliche Zukunft des Unternehmens. „Die Frage für die nächsten fünf oder zehn Jahre wird nicht sein, ob Facebook zwei oder drei Milliarden erreicht“, sagte er in einem Interview mit dem Magazin „Businessweek“.

Facebook Chart zeigen kämpft gerade darum, die Einnahmen schneller zu steigern, während die Aktie schwächelt. Mögliche Neu-Nutzer könnten aus Asien kommen. In China haben die rund 1,3 Milliarden Einwohner bisher – zumindest offiziell – noch keinen Zugriff auf das Netzwerk.

Zuletzt hatte Facebook seine Anstrengungen verstärkt, unerwünschte Nutzer aus dem Netzwerk zu werfen und sogenannte Fake-Accounts zu löschen. Gegen die Netzwerk-Regeln verstößt auch, wer ein Pseudonym verwendet und dem Werbenetzwerk nicht seinen richtigen Namen nennen will.

Warum die Aktie abgestürzt ist

Quelle: Süddeutsche

Gerade erst schien das Vertrauen der Anleger wieder da zu sein. Doch ein Artikel des einflussreichen Anlegermagazins „Barron’s“ reicht, um es wieder zu erschüttern. Die Aktie sei nicht mehr als 15 Dollar wert, heißt es darin. Die Investoren reagieren prompt. Dabei muss die Zeitschrift selbst eingestehen, dass kaum jemand ihre düstere Prognose teilt.

Mark Zuckerberg dürfte die Lust am Lesen vergangen sein. Erst vergangene Woche konnte der Facebook-Gründer aus dem US-Magazin Forbes erfahren, dass er auf der Liste der 400 reichsten Amerikaner der Verlierer des Jahres ist. Dass sein Vermögen seit dem verpatzten Facebook-Börsengang deutlich geschrumpft ist, dürfte Zuckerberg schon selbst gemerkt haben. Schlimmer, weil eher unerwartet, traf Zuckerberg und sein Unternehmen aber womöglich ein Artikel im Magazin Barron’s vom Wochenende: Mit seiner Titelstory „Still too pricey“, „Immer noch zu teuer“, löste das einflussreiche Anlegermagazin einen heftigen Absturz der Facebook-Aktie aus.

Forbes-Rangliste Armer Zuckerberg  (Foto: Bloomberg)

„Sollte man die Aktie kaufen“, fragt der Autor des Artikels – und gibt auch gleich selbst die Antwort: „Nein.“ Daraufhin rauschte der Kurs der Facebook-Papiere am Montag nach unten. Bis zum Börsenschluss in New York verlor die Aktie mehr als neun Prozent auf 20,79 Dollar. Das war der schlimmste Einbruch seit dem Börsengang im Mai.Vor vier Monaten war Facebook mit einem Kurs von 38 Dollar an der Börse gestartet. Dem vorangegangenen Hype folgte allerdings schnell Ernüchterung, schon in den ersten Wochen war die Aktie bis auf 17,55 Dollar gefallen. Bereits damals hatte Barron’s von einem Kauf abgeraten. „Trefft Euch mit Euren Freunden bei Facebook – aber lasst die Finger von den Aktien“, schrieb das Magazin.

Nach dem katastrophalen Börsenstart hielt sich Zuckerberg lange bedeckt. Vor zwei Wochen ging er dann aber in die Offensive: Mit einer für seine Verhältnisse ungewöhnlich langen Rede wandte er sich an die Anleger. Der 28-Jährige zeigte sich enttäuscht ob des schlechten Abschneidens auf dem Börsenparkett – zugleich versuchte er aber, mit neuen Visionen und beruhigenden Worten das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Mit Erfolg: Der Aktienkurs erholte sich wieder leicht, das Schlimmste schien erst einmal überstanden.

Seither hat sich an der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens nicht viel geändert. Der neuerliche Kurseinbruch zeigt einmal mehr, welchen Anteil die Psychologie an der Kursentwicklung hat. Und er zeigt vor allem, wie fragil das Vertrauen der Investoren in die wirtschaftliche Zukunft des sozialen Netzwerks ist.

Barron’s hält auch den aktuellen – ohnehin schon niedrigen – Preis der Facebook-Aktie für völlig überbewertet.

Aber warum? Das soziale Netzwerk hat fast eine Milliarde Mitglieder. Das alleine bringt jedoch noch kein Geld. Facebook muss sich auf dem Werbemarkt gegen Konkurrenten wie Google oder Apple durchsetzen. Und genau hier setzt die Kritik im Barron’s an: Immer mehr Facebook-User nutzten das soziale Netzwerk über dessen App auf einem mobilen Endgerät, schreibt das Magazin. Mehr als die Hälfte der Mitglieder logge sich inzwischen über Smartphones oder Tablets ein, und dieser Trend werde sich fortsetzen.

Darauf sei das Unternehmen nicht vorbereitet. Die Werbung auf den traditionellen PC, über die Facebook das meiste Geld verdient, verliere zunehmend an Bedeutung. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Auch Zuckerberg hatte bei seiner Rede Anfang September zugegeben, dass sein Konzern die Entwicklung bei mobilen Endgeräten bisher verschlafen habe. Man sei aber nun dabei, das zu ändern, versprach er. Konkrete Maßnahmen nannte er nicht.

Das Problem bei Smartphone-Werbung: Die kleinen Bildschirme bieten nicht viel Platz, um Werbung zu platzieren, ohne die eigenen Nutzer zu vergraulen. Hier sieht Barron’sdie Konkurrenten Apple und Google im Vorteil. Neuen Analysen des Marketingunternehmens EMarketer zufolge hat Facebook dieses Jahr nur einen Anteil von 2,8 Prozent am mobilen Anzeigemarkt in den USA. Insgesamt sind hier 2,6 Milliarden Dollar zu holen. Marktführer Google hat einen Anteil von 55 Prozent.

Die Aktie des Facebook-Rivalen bewegt sich – ebenso wie die von Apple – derzeit genau in die entgegengesetzte Richtung. Der Google-Kurs erreichte am Montag ein neues Allzeithoch, die Papiere stiegen auf 750 Dollar. Die Apple-Aktien, die Barron’s übrigens empfiehlt, hatten zum Verkaufsstart des neuen iPhones kurzzeitig ebenfalls die 700er-Marke übersprungen.

Was die Facebook-Aktie nun eigentlich wert ist? „15 Dollar vielleicht“, so die Einschätzung des Magazins. So tief ist die Aktie noch nicht gefallen.

Barron’s macht in seinem Artikel aber deutlich, dass es mit seinem düsteren Ausblick recht alleine dasteht. „Unsere Prognose ist zugegebenermaßen außergewöhnlich“, heißt es. Gerade mal einer von fast 40 Wall-Street-Analysten, die sich mit Facebook beschäftigten, habe ein Preisziel für die Aktie von 15 Dollar. Die meisten lägen um die 30 Dollar, nicht wenige sprechen sogar von 40 Dollar.

Wenigstens das wird Zuckerberg gerne lesen.

 

Update: Mark Zuckerberg: „Wir machen mehr Fehler als andere Unternehmen“

Update: Facebook verdient dank Werbung glänzend