Die Macht des Unbewussten Antwort

Nein, wir sind nicht das, was wir denken. Das ist die Quintessenz dieser sehenswerten ARD-Reportage „Die Macht des Unbewussten  Unser Gehirn, so ermittelten Forscher, hat längst schon entschieden, bevor unser Kopf meint, nach reiflichem Nachdenken eine „bewusste“ Entscheidung zu treffen. Das gilt für Tausende täglicher Abläufe, und es gilt noch mehr für so essentielle Entscheidungen wie etwa die Partnerwahl. Von Östrogen und Testosteron über Adrenalin, Cortisol bis hin zum Dopamin reichen die Inhaltsstoffe des  Coctails, der unsere Schaltkreise zum Schwingen bringt.

Eine Frage wird dennoch für mich nicht zufriedenstellend beantwortet: Die nach den Auslösern der Hormon-Tsunamis. Es mag zwar das Angleichen des Testosteronspiegels  sein, das etwa die Annäherung zwischen Mann und Frau erleichtert. Aber wieso gleicht sich dieser Spiegel bei einem Gegenüber an, bei anderen aber nicht? Die Erfahrungs-Tatsache, dass sich beispielsweise Entscheider-Persönlichkeiten bevorzugt in Verhandler-Persönlichkeiten verlieben und ähnliche Fragen ist in der Recherche ihrer Ursachen mindestens genauso spannend -:) – zumal solche Ursachen letztlich über die Zukunft der Menschheit entscheiden werden.

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